Erdmuthe Podlech ist Sprecher beim Online Kongress in ClickSummits.com
Trust Technique Practitioner
Erdmuthe Podlech, Jahrgang 1966, ist in Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Durch ihre Mutter kam sie früh in Kontakt mit den Tieren des großelterlichen Bauernhofs. Als sie vier Jahre alt war, wollte sie auf einem Jahrmarkt auf einem Pony reiten. Sie setzte sich ihrer Mutter gegenüber durch, welche eigentlich das Ponykarussel nicht unterstützen wollte. Obwohl das Pony anschließend beim Füttern der Belohnung Erdmuthe in die Hand zwickte, war der Pferdevirus in ihr geweckt.
Erdmuthe durchlief die Reitschullaufbahn eines typischen Pferdemädchens, und mit 17 wurde sie stolze Besitzerin ihres ersten Pferdes. Doch es zeigte sich, dass sie ihre eigene turnierreiterliche Ausbildung und die ihres Jungpferds nicht mit ihrem natürlichen Harmonieempfinden und ihrer Empathie für das Wesen Pferd in Einklang bringen konnte. So wandte sie sich ein paar Jahre später von der Welt der Pferde ab.
Nach dem Abitur studierte sie in Bayern Musik und arbeitet seitdem als Instrumentallehrerin an einer Musikschule.
Erst mit Mitte 30 regte sich bei ihr der Pferdevirus wieder, und nach einigen Umwegen kam sie wieder zu einem eigenen Pferd. Erdmuthe kaufte die damals dreijährige Knabstrupperstute Samara und bildete sie selbst aus. Im Alter von 11 Jahren erblindete Samara unerwartet. Der Augenspezialist stellte fest: Samara war an Tigerscheckenuveitis (periodische Augenentzündung) erkrankt. Es handelte sich um eine weitgehend schmerzlos verlaufende Variante, welche eines von Samaras Augen im Inneren schon zerstört hatte. Erst als das verbliebene Auge in jenem schneereichen und sonnigen Winter ebenfalls erblindete, wurde Samaras Krankheit offensichtlich. Zwei Tierärzte empfahlen, Samara einschläfern zu lassen.
Erdmuthe war am Boden zerstört, aber sie wollte sich mit dem Todesurteil nicht abfinden. Sie fühlte sich der Aufgabe, ein blindes Pferd zu halten, nicht wirklich gewachsen. Doch ihre Liebe zu Samara war stark genug. Sie stellte sich den Herausforderungen, sich in Haltung, Umgang und Kommunikation auf das blinde Pferd einzustellen.
Die nächsten Jahre glichen einer Achterbahnfahrt. Samara durfte nicht in ihrem gewohnten Stall bleiben. Im neuen Stall war sie sehr unruhig, und es gab Probleme beim Eingliedern in die Herde. Mangelndes Verständnis im Stallumfeld und Samaras allgemeine Schreckhaftigkeit kamen noch dazu.
Erdmuthe erforschte und testete neue Wege, um einen sicheren Umgang mit dem blinden Pferd etablieren zu können. Sie lernte dadurch einige neue, interessante Ansätze kennen, die allerdings hauptsächlich auf Körpersprache basierten und bei einem blinden Pferd nur zum Teil anwendbar waren.
Letztendlich stieß Erdmuthe auf die Trust Technique. Schnell fühlte sie, dass diese Arbeit, die auf sehr einfache, ruhige und meditative Weise das Vertrauen und die Beziehung zwischen Mensch und Tier stärkt, das fehlende Puzzleteil sein könnte. Sie erlernte die Trust Technique mithilfe des Videokurses und wendet sie seitdem bis heute regelmäßig mit Samara an. Bald vertiefte sich die Verbindung zwischen ihnen, und der Alltag wurde wieder normal. Inzwischen vertrauen die beiden sich gegenseitig völlig und verstehen sich blind. Wer ihnen bei ihren Streifzügen durch die mittelfränkische Landschaft begegnet, bemerkt keinen Unterschied zu anderen Pferd-Mensch-Paaren. Außer vielleicht, dass sie ein besonders harmonisches Bild abgeben und sich leise zu unterhalten scheinen.
Erdmuthe hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, und als zertifizierte Trust Technique Practitioner für Groß- und Kleintiere hilft sie mit Hingabe Menschen und ihren Tieren, eine vertrauensvolle Beziehung zueinander einzugehen, ihren gemeinsamen Alltag harmonisch zu leben und auch Neues auf friedvolle Art zu erlernen.
Erdmuthe Podlech ist Sprecher beim Online Kongress in ClickSummits.com
Trust Technique Practitioner

Bekannt an diesen Kongressen:
Erdmuthe Podlech, Jahrgang 1966, ist in Niedersachsen geboren und aufgewachsen. Durch ihre Mutter kam sie früh in Kontakt mit den Tieren des großelterlichen Bauernhofs. Als sie vier Jahre alt war, wollte sie auf einem Jahrmarkt auf einem Pony reiten. Sie setzte sich ihrer Mutter gegenüber durch, welche eigentlich das Ponykarussel nicht unterstützen wollte. Obwohl das Pony anschließend beim Füttern der Belohnung Erdmuthe in die Hand zwickte, war der Pferdevirus in ihr geweckt.
Erdmuthe durchlief die Reitschullaufbahn eines typischen Pferdemädchens, und mit 17 wurde sie stolze Besitzerin ihres ersten Pferdes. Doch es zeigte sich, dass sie ihre eigene turnierreiterliche Ausbildung und die ihres Jungpferds nicht mit ihrem natürlichen Harmonieempfinden und ihrer Empathie für das Wesen Pferd in Einklang bringen konnte. So wandte sie sich ein paar Jahre später von der Welt der Pferde ab.
Nach dem Abitur studierte sie in Bayern Musik und arbeitet seitdem als Instrumentallehrerin an einer Musikschule.
Erst mit Mitte 30 regte sich bei ihr der Pferdevirus wieder, und nach einigen Umwegen kam sie wieder zu einem eigenen Pferd. Erdmuthe kaufte die damals dreijährige Knabstrupperstute Samara und bildete sie selbst aus. Im Alter von 11 Jahren erblindete Samara unerwartet. Der Augenspezialist stellte fest: Samara war an Tigerscheckenuveitis (periodische Augenentzündung) erkrankt. Es handelte sich um eine weitgehend schmerzlos verlaufende Variante, welche eines von Samaras Augen im Inneren schon zerstört hatte. Erst als das verbliebene Auge in jenem schneereichen und sonnigen Winter ebenfalls erblindete, wurde Samaras Krankheit offensichtlich. Zwei Tierärzte empfahlen, Samara einschläfern zu lassen.
Erdmuthe war am Boden zerstört, aber sie wollte sich mit dem Todesurteil nicht abfinden. Sie fühlte sich der Aufgabe, ein blindes Pferd zu halten, nicht wirklich gewachsen. Doch ihre Liebe zu Samara war stark genug. Sie stellte sich den Herausforderungen, sich in Haltung, Umgang und Kommunikation auf das blinde Pferd einzustellen.
Die nächsten Jahre glichen einer Achterbahnfahrt. Samara durfte nicht in ihrem gewohnten Stall bleiben. Im neuen Stall war sie sehr unruhig, und es gab Probleme beim Eingliedern in die Herde. Mangelndes Verständnis im Stallumfeld und Samaras allgemeine Schreckhaftigkeit kamen noch dazu.
Erdmuthe erforschte und testete neue Wege, um einen sicheren Umgang mit dem blinden Pferd etablieren zu können. Sie lernte dadurch einige neue, interessante Ansätze kennen, die allerdings hauptsächlich auf Körpersprache basierten und bei einem blinden Pferd nur zum Teil anwendbar waren.
Letztendlich stieß Erdmuthe auf die Trust Technique. Schnell fühlte sie, dass diese Arbeit, die auf sehr einfache, ruhige und meditative Weise das Vertrauen und die Beziehung zwischen Mensch und Tier stärkt, das fehlende Puzzleteil sein könnte. Sie erlernte die Trust Technique mithilfe des Videokurses und wendet sie seitdem bis heute regelmäßig mit Samara an. Bald vertiefte sich die Verbindung zwischen ihnen, und der Alltag wurde wieder normal. Inzwischen vertrauen die beiden sich gegenseitig völlig und verstehen sich blind. Wer ihnen bei ihren Streifzügen durch die mittelfränkische Landschaft begegnet, bemerkt keinen Unterschied zu anderen Pferd-Mensch-Paaren. Außer vielleicht, dass sie ein besonders harmonisches Bild abgeben und sich leise zu unterhalten scheinen.
Erdmuthe hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht, und als zertifizierte Trust Technique Practitioner für Groß- und Kleintiere hilft sie mit Hingabe Menschen und ihren Tieren, eine vertrauensvolle Beziehung zueinander einzugehen, ihren gemeinsamen Alltag harmonisch zu leben und auch Neues auf friedvolle Art zu erlernen.